23.09.2017

2. Titelkämpfe im Meerjungfrauenschwimmen: drei Medaillen für Dachauer Meeresvolk

Die Dachauer Familie Sengpiel bleibt einer der erfolgreichsten deutschen Familien, wenn es ums Meerjungfrauenschwimmen geht: Bei den zweiten Deutschen Meisterschaften holten die drei Sengpiels, Vater Alex, Tochter Franka und Sohn Roman in Suhl für den SV Dachau drei Medaillen. Dabei kam es zu Wachablösung und Generationenwechsel: Roman holte in der Altersklasse 12-13 den Titel des Deutschen Meisters und schwamm damit in die Fußstapfen seines Vaters, der letztes Jahr in der AK 31-100 den Titel geholt hatte. Auch diesmal flosste der Titelverteidiger aufs Siegertreppchen und holte die Bronzemedaille. Die erreichte - wie im Vorjahr - auch Franka (AK 14-17). Laura Egeresi (ebenfalls AK 14-17), vierte Vertreterin des Dachauer Meeresvolkes, schwamm bei ihrem ersten Wettkampf gleich auf einen hervorragenden sechsten Rang.

07.-20.08.2017

Drei SVD-Routiniers bei den Schwimm-Weltmeisterschaften der Masters in Budapest

Bei Otto Waalkes saß „Susi Sorglos“ zu Hause und föhnte ihr Haar. Letzteres wird Susanne Schober (AK 45) in Budapest während der Weltmeisterschaften der Mastersschwimmer auch getan haben. Vorher aber schwamm sie zweimal sehr sorglos - und direkt rein in die Top 20 der Masterswelt. Die Rückenspezialistin erreichte über 50 Meter Platz 19 und über 100 Meter Rang 20. Ebenfalls für den SV Dachau in Ungarns Donaumetropole erfolgreich am Start: Alexander Sengpiel (AK 45) und Dr. Bernhard Ulrich (AK 55).

22.07. & 05./06.08.2017

Drei SVD-Staffeln bei Freiwasser-Titelkämpfen am Wörthsee

Grafenau/Regensburg/Dachau - Zwei Einzelkämpfer hielten bei den Bayerischen Sommer-Meisterschaften der Schwimmer die Fahnen des SV Dachau hoch - und das sehr erfolgreich! Susanne Schober (Jahrgang 1971) kehrte als Vize-Meisterin über 100 Meter Rücken in der AK 45 von den Titelkämpfen der Masters in Grafenau zurück. Youngster Sebastian Hanselmann mischte mit sechs Top Ten-Platzierungen bei sieben Starts bei den Jahrgangsmeisterschaften in Regensburg als Hecht im Haifischbecken der Crème de la Crème der bayerischen Nachwuchsschwimmer  sehr ordentlich mit. Eine Woche später schwamm er mit seinen Teamkameraden Felix und Lisa Kowarik-Stzrömer auf Rang 19 der Internationalen Bayerischen Freiwasser-Meisterschaften am Wörthsee (offene Klasse). Wermutstropfen: Es war sein Wettkampf für den SVD - zum Saisonbeginn 2017/2018 wechselt Hanselmann zum SV Grafing-Ebersberg.

08./09.07.2017

Oberbayerische Meisterschaften: Dachaus Schwimmer erreichen 16 neue Rekorde in Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck/Dachau - Im letzten Jahr holte Sebastian Hanselmann (Jahrgang 2003) bei den Oberbayerischen Meisterschaften eine Bronzemedaille. Aber damals hat er sich im Wasser der AmperOase von Fürstenfeldbruck wohl nur akklimatisiert und lediglich Anlauf genommen. Denn diesmal sahnte er bei den Championships des Bezirks I des Bayerischen Schwimmverbandes an gleicher Stelle mit zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze gleich vierfach ab. Das bedeutet einen kompletten Medaillensatz. Und: Damit holte er alle Medaillen für seinen SV Dachau und landete als Ein-Mann-Team auf Platz 15 des Medaillenspiegels. Auch seine acht SVD-Mitstreiter überzeugten: Bei insgesamt 30 Starts erzielten die Dachauer 16 neue persönliche Bestzeiten.

An zwei Wettkampftagen gingen insgesamt 590 Athleten aus 41 Vereinen Oberbayerns für über 2300 Einzelstarts in 20 Wettkämpfen  über die Starblöcke in der AmperOase, wo der SV Fürstenfeldbrucker Wasserratten eine gewohnt perfekte Organisation stemmte. Und wie gewohnt sorgten die Hechte aus Dachau im Karpfenteich der Crème de la Crème der oberbayerischen Schwimmer für ordentlich Bewegung.
Allen voran Sebastian Hanselmann. Neben seinen Medaillen holte er zwei vierte und einen fünften sowie einen neunten Rang - sieben Starts, sieben Top Ten-Platzierungen. Und: ein Vereinsrekord über 400 Meter Freistil, der ihn zu Silber führte.
Raffaele Schmidt Soletti (2001) schrammte zweimal, als je einmal Vierter und Fünfter, nur knapp an Medaillenrängen vorbei, landete zwei weitere Male in den Top Ten und erreichte bei sechs Starts fünf persönliche Bestzeiten. Als einziger SVD-Athlet schaffte es Anja Reischl (2004)in all ihren (fünf) Starts neue persönliche Rekorde zu erreichen - eine reine „Rekord-Weste“. Sie wurde mit einer Platzierung unter den Top Ten belohnt. Das erreichten auch Ronja Hinterding (2003) und Joshua Müller (2004) je einmal. 

Für den SV Dachau gingen an den Start:
Julia Schober (2005, 1 Start), Anja Reichsl (2004, 5 Starts, 5 persönliche Bestleistung - PB, 1x Top10), Ronja Hinterding (2003, 5 Starts, 1 PB, 1x Top10), Cara Stöteknuel (2004, 2 Starts, 2 PB), Viviane Kubitschke (2001, 1 Start), Ozan Miguel Gündogdu (2004, 1 Start), Joshua Müller (2004, 1 Start, 1x Top10), Sebastian Hanselmann (2003, 7 Starts, 3 PB, 2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze, 3x Top5, 1x Top10), Raffaele Schmidt Soletti (2001, 6 Starts, 5 PB, 2x Top5, 2x Top10)

Jürgen Winzer

 


Sebastian Hanselmann kehrte aus Fürstenfeldbruck als zweifacher Oberbayerischer Meister zurück und holte zudem je einmal Silber und Bronze - und einen Vereinsrekord (Foto: Peter Kowarik-Strömer)

 

24.06.2017

72-mal Edelmetall für Dachauer Schwimmer bei Kreismeisterschaften in Germering

Dachau/Germering - Den Schwimmern des SV Dachau gelang bei den Kreismeisterschaften des Schwimmkreises IV Amper/Würm ein erstklassiger Wettkampf. Wenn viele Athleten mit gebeugtem Rücken die Heimreise aus dem Freibad Germering antraten, so waren diese nicht gramgebeugt, sondern drohten unter der Last der Medaillen um die Hälse zu knacken: 79-mal wurden bei der Siegerehrung Dachauer zur Zeremonie gebeten, 29-mal mussten die SVD-Recken bis ganz nach oben steigen. Neben 26 Silber- und 17-Bronzemedaillen wurden Dachauer 14-mal undankbarer Vierter und weitere 16-mal Fünfter. Erfolgreichste Starter der 35-köpfigen Dachauer Armada waren Sebastian Hanselmann (Jahrgang 2003) und Hannah Winzer (2000), die mit „goldenen Westen“ heimkehrten und bei jedem ihrer Starts siegten - Hanselmann fünf-, Winzer dreimal.

20./21.05.2017

Wetzlar, Regensburg, Salzburg: SVD-Schwimm-Armada auf großer Fahrt

Nachrichten aus (fast) aller Welt: In den letzten Wochen waren die SVD-Athleten bei drei großen Wettkämpfen dabei. Die Ein-Mann-Armada Alexander Sengpiel bewährte sich bei den Deutschen Masters-Meisterschaften in Wetzlar, die sechs Jugendliche (und ihr Cheftrainer) stellten sich erfolgreich der Konkurrenz beim internationalen Arena Swim-Meeting in Regensburg. Die zahlenmäßig stärkste Delegation war beim 17. internationalen Masters-Meeting in Salzburg am Start. Dort gab es Gaudi und Erfolg - den schönsten für Regina Frischholz: Sie gewann (unter anderem) über 50 Meter Freistil und erreichte mit 873 Wertungspunkten für ihre Zeit (29,81 Sek.), wofür sie als punktbeste Frau des Wettkampfs mit einer besonderen Trophäe ausgezeichnet wurde.

29.04.2017

98 persönliche Bestleistungen für Dachauer Schwimmer bei den Kreissprintmeisterschaften in Karlsfeld

Dachau/Karlsfeld – Warum in die Ferne schweifen, seht, das Gute liegt so nah! Man muss nicht ewig reisen, um Trophäen abzugreifen - also fuhren die Dachauer Schwimmer diesmal „nur“ bis kurz vor die Haustür und sahnten bei den Kreissprintmeisterschaften und den kreisoffenen Meisterschaften über die langen Strecken in Karlsfeld ab. Beim Vierkampf über die vier Sprintdistanzen (je 50 Meter Freistil, Schmetterling, Rücken, Brust) sicherten sich Lisa-Marie Posch (Juniorinnen) und Miriam Negele (Jahrgang 2005) den großen Siegerpokal der Kreismeisterinnen. Anja Reischl-Khan (2004), Rinja Hinterding (2003), Hannah Winzer (2000) wurden jeweils Vize-Meisterinnen, Julia Schober (2004), Lisa Kowarik-Strömer (2000), Raffaele Schmidt Soletti (2001) und Uwe Böer (Jahrgang 97 und älter) wurden Dritte. Bei den langen Strecken holte sich Sebastian Hanselmann (2003) souverän den Sieg in der offenen Klasse über 400 Meter Freistil. Insgesamt freute sich Michael Posch, Chefcoach des SVD, über 98 Bestleistungen seiner Schwimmer bei insgesamt 132 Dachauer Starts.

04.04.2017

Jahreshauptversammlung des SV Dachau: Margit Posch sagt nach  27 Jahren Vorstandsarbeit „Servus“

Never change a winning team! Nach diesem Motto verfuhren die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des SV Dachau und bestätigten bei den Neuwahlen (fast) alle  amtierenden Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern. Das bedeutet, dass Rainer Rupprecht, seit 1996 als Vereinsvorsitzender aktiv, nun in seine achte Amtsperiode als „Teamleader“ geht. Auf eine noch länger aktive Weggefährtin muss er künftig verzichten: Margit Posch verabschiedete sich nach 27-jähriger Tätigkeit als Schriftführerin aus der Vorstandsmannschaft.  Die Versammlung bot praktisch die gleichen Kernbotschaften wie im Vorjahr:
1. Der Verein ist gesund.
2. Das Hallenbad kommt.
3. Angesichts der dem SV zur Verfügung gestellten Wasserzeiten und der Anzahl der trainingseifrigen SV-Mitglieder aller Altersklassen platzt das Becken am alten Amperwehr aus allen Fugen.
4. An all diesen Punkten wird sich so schnell nichts ändern…
Als Punkt 5 muss vermerkt werden: Bis das Hallenbad kommt, gilt es noch viel zu tun. Vor allem für seine Schwimmzeiten und die Bedürfnisse der Schwimmer eintreten. Vorsitzender Rupprecht: „Wir sind gewappnet. Und wir werden kämpfen!“

11.03.2017

Bayerische Kurzbahnmeisterschaft: Dachauer Masters schwimmen zu 22 Titeln

Dachau/Eichstätt - Bei den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften der Masters-Schwimmer wurde 13 zur Glückszahl für den SV Dachau. 13 Athleten - 5 Damen, 8 Männer - fuhren zu den Titelkämpfen nach Eichstätt und kehrten mit sensationellen 22 Meistertiteln, 8 Silber- und 7 Bronzemedaillen zurück. Die Dachauer Routiniers  untermauerten damit ihre Spitzenposition in Bayern eindrucksvoll: Unter 58 teilnehmenden Vereinen belegte der SVD Rang vier im Medaillenspiegel. Erfolgsreichster Einzelkämpfer der Dachauer war Uwe Böer (AK 45), der sechs Einzeltitel einheimste.  Dazu war er noch an drei Goldmedaillen in Staffelwettbewerben beteiligt. Bei einem  davon, der 4 x 100 Meter Freistil Mixed-Staffel (AK 200), stellte Böer mit Christine Resech, Regina Frischholz und Michael Posch - quasi als „Sahnehäubchen auf der Erfolgstorte“ - einen neuen Deutschen Rekord auf.